KI-Wettrennen in China: Nvidias Schwäche öffnet Türen: ByteDance verhandelt mit neuem Lieferanten
KI-Zusammenfassung
Der TikTok-Mutterkonzern ByteDance führt Gespräche mit Iluvatar CoreX über den Kauf von KI-Chips für Inferenz-Anwendungen und prüft zudem Baidus Kunlunxin-Chips. Sollte ein Vertrag zustande kommen, würde Iluvatar CoreX zum dritten großen heimischen Grafikprozessor-Lieferanten von ByteDance aufsteigen. Chinesische Chipentwickler gewinnen Marktanteile, während Nvidia-Chef Huang den Marktanteil in China als faktisch auf null bezeichnet. Iluvatar CoreX könnte 2025 mindestens 50.000 Chips an ByteDance liefern, was einen bedeutenden kommerziellen Erfolg darstellt.
Hypothesen zur Entwicklung
ByteDance treibt Abkehr von Nvidia voran
ByteDance schließt Vertrag mit Iluvatar CoreX ab, erste Lieferungen von 50.000 Chips beginnen.
Chinesische KI-Chips erreichen 50% Marktanteil in China, Nvidia verliert weiter.
China wird bei KI-Chips weitgehend autark, globale Chip-Lieferketten fragmentieren.
Kausale Ketten — wer trägt die Folgen?
Auswirkungs-Abschätzung
Erweiterte Relevanz-Schätzungen
Ordinale Einordnung der gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sicherheitsrelevanten Tragweite – als Ergänzung zur globalen Auswirkungs-Abschätzung.
Keine direkten gesundheitlichen Auswirkungen erkennbar.
Verschiebung der Marktanteile bei KI-Chips betrifft globale Tech-Unternehmen und Lieferketten.
Technologische Unabhängigkeit Chinas könnte geopolitische Spannungen verstärken.
Persönliche Betroffenheit
Welche Personengruppen die Folgen dieser Meldung am stärksten zu spüren bekommen – und wie sich die Auswirkung im Alltag bemerkbar macht.
Mitarbeiter von Nvidia
Mögliche Umsatzrückgänge in China könnten zu Stellenabbau oder Umstrukturierungen führen.
Investoren in chinesische Chip-Aktien
Kurssteigerungen bei Iluvatar CoreX und anderen chinesischen Chip-Herstellern wahrscheinlich.
Technologieunternehmen mit China-Geschäft
Müssen ihre Lieferketten anpassen und auf chinesische Chips umsteigen.
Bias & Plausibilität
KI-Anmerkungen
Bias: Der Artikel berichtet sachlich über Verhandlungen und Marktentwicklungen, könnte aber den Erfolg chinesischer Chipentwickler leicht positiv darstellen.
Plausibilität: Die Informationen basieren auf Reuters-Quellen und Analystenschätzungen, was die Plausibilität erhöht.
Volltext (Trafilatura-Extraktion)
KI-Wettrennen in China Nvidias Schwäche öffnet Türen: ByteDance verhandelt mit neuem Lieferanten ByteDance verhandelt mit Iluvatar CoreX und prüft Baidu-Chips. Der Schritt zeigt, wie chinesische KI-Hardware Nvidia zunehmend verdrängt. - ByteDance verhandelt mit Iluvatar CoreX und Baidu - Chinesische KI-Chips gewinnen deutlich Marktanteile - Iluvatar CoreX könnte ByteDance 50000 Chips liefern - Report: Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten! Der TikTok-Mutterkonzern ByteDance führt Gespräche mit dem Chipentwickler Iluvatar CoreX über den Kauf von KI-Prozessoren für sogenannte Inferenz-Anwendungen. Das berichteten zwei mit den Verhandlungen vertraute Personen gegenüber Reuters.
Parallel prüft das Unternehmen nach deren Angaben auch den Einsatz von Kunlunxin-Chips von Baidu. Sollte eine Vereinbarung zustande kommen, würde Iluvatar CoreX nach Huawei und Cambricon zum dritten großen heimischen Grafikprozessor-Lieferanten von ByteDance aufsteigen. Die Gespräche seien noch nicht abgeschlossen, die Details könnten sich daher ändern, sagten die Quellen. Die Personen erklärten zudem, dass Tencent bereits zu den Kunden von Baidus Kunlunxin-Chips gehört.
ByteDance, Iluvatar CoreX, Baidu und Tencent reagierten nicht auf Anfragen für Stellungnahmen. Chinesische Anbieter gewinnen Marktanteile Die möglichen Abschlüsse unterstreichen den wachsenden Erfolg chinesischer Chipentwickler. Peking fördert den Einsatz heimischer Halbleiter, um die technologische Unabhängigkeit des Landes angesichts der US-Exportbeschränkungen für moderne KI-Chips zu stärken. Chinesische Hersteller von Grafikprozessoren und KI-Chips kamen im vergangenen Jahr bereits auf fast 41 Prozent des chinesischen Marktes für KI-Beschleuniger-Server.
KI-Wettrennen in China Nvidias Schwäche öffnet Türen: ByteDance verhandelt mit neuem Lieferanten ByteDance verhandelt mit Iluvatar CoreX und prüft Baidu-Chips. Der Schritt zeigt, wie chinesische KI-Hardware Nvidia zunehmend verdrängt. - ByteDance verhandelt mit Iluvatar CoreX und Baidu - Chinesische KI-Chips gewinnen deutlich Marktanteile - Iluvatar CoreX könnte ByteDance 50000 Chips liefern - Report: Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten! Der TikTok-Mutterkonzern ByteDance führt Gespräche mit dem Chipentwickler Iluvatar CoreX über den Kauf von KI-Prozessoren für sogenannte Inferenz-Anwendungen. Das berichteten zwei mit den Verhandlungen vertraute Personen gegenüber Reuters.
Parallel prüft das Unternehmen nach deren Angaben auch den Einsatz von Kunlunxin-Chips von Baidu. Sollte eine Vereinbarung zustande kommen, würde Iluvatar CoreX nach Huawei und Cambricon zum dritten großen heimischen Grafikprozessor-Lieferanten von ByteDance aufsteigen. Die Gespräche seien noch nicht abgeschlossen, die Details könnten sich daher ändern, sagten die Quellen. Die Personen erklärten zudem, dass Tencent bereits zu den Kunden von Baidus Kunlunxin-Chips gehört.
ByteDance, Iluvatar CoreX, Baidu und Tencent reagierten nicht auf Anfragen für Stellungnahmen. Chinesische Anbieter gewinnen Marktanteile Die möglichen Abschlüsse unterstreichen den wachsenden Erfolg chinesischer Chipentwickler. Peking fördert den Einsatz heimischer Halbleiter, um die technologische Unabhängigkeit des Landes angesichts der US-Exportbeschränkungen für moderne KI-Chips zu stärken. Chinesische Hersteller von Grafikprozessoren und KI-Chips kamen im vergangenen Jahr bereits auf fast 41 Prozent des chinesischen Marktes für KI-Beschleuniger-Server.
Damit verloren ausländische Anbieter deutlich an Boden. Nvidia-Chef Jensen Huang erklärte zuletzt, der Marktanteil seines Unternehmens in China sei faktisch auf null gefallen. Tencent-Strategiechef James Mitchell sagte im Mai, chinesische KI-Chips würden in der zweite Jahreshälfte in großen Stückzahlen verfügbar sein. Wichtiger Auftrag für Iluvatar CoreX Nach Angaben der Quellen könnte Iluvatar CoreX in diesem Jahr mindestens 50.000 Chips an ByteDance liefern.
Der Großteil davon soll für Inferenz-Aufgaben genutzt werden. Dabei beantworten KI-Systeme Anfragen von Nutzern. Im Gegensatz dazu werden beim Training von KI-Modellen meist die leistungsstärksten Prozessoren benötigt. ByteDance baut derzeit die Nutzerbasis seines KI-Chatbots Doubao aus und benötigt dafür zusätzliche Rechenkapazitäten.
Für Iluvatar CoreX wäre ein Vertrag mit ByteDance ein bedeutender kommerzieller Erfolg. Das Unternehmen belieferte bislang vor allem staatliche Beschaffungsprojekte, sagte eine der Quellen gegenüber Reuters. Umsatz soll sich verdreifachen Iluvatar CoreX, das im Januar in Hongkong an die Börse ging, erzielte 2025 einen Umsatz von 1 Milliarde Yuan (rund 127 Millionen Euro). Rund 90 Prozent davon entfielen auf den Verkauf von Grafikprozessoren.
Laut einer Studie von Huatai Securities dürfte der Umsatz 2026 auf 3,04 Milliarden Yuan steigen. Die Auslieferungen sollen demnach um 139 Prozent auf mehr als 100.000 Chips zulegen. Das Analysehaus schätzt den durchschnittlichen Verkaufspreis der für Inferenz-Anwendungen entwickelten Zhikai-Chips auf rund 12.000 Yuan je Einheit. Die Tiangai-Serie des Unternehmens richtet sich dagegen vor allem an das Training von KI-Modellen.
Autorin: Saskia Reh, wallstreetONLINE Redaktion
Hinweis: Hypothesen und Auswirkungs-Schätzungen sind heuristisch und ersetzen keine fundierte fachliche Bewertung. Sie sind als Orientierungshilfe gedacht und sollten kritisch hinterfragt werden.