El Niño wird laut WMO-Bericht sehr stark ausfallen
KI-Zusammenfassung
Die Weltwetterorganisation WMO ist sich sicher: In den kommenden Monaten wird es einen sehr starken El Niño geben - mit extremer Hitze, Dürren und Überschwemmungen. Die WMO und andere Wetterdienste verstärkten ihre Frühwarnmaßnahmen.
Hypothesen zur Entwicklung
Konsolidierung im Bereich Wirtschaft
Marktreaktion und politische Stellungnahmen werden den weiteren Verlauf prägen. Erwartung: kurzfristige Volatilität, dann Konsolidierung.
Strukturelle Folgen werden in Quartalszahlen, Behördenmaßnahmen und sekundären Märkten sichtbar – aktuell unsicher, da kausale Ketten mehrstufig verlaufen.
Langfristige Effekte hängen stark von politischer Antwort, internationaler Reaktion und Folgenarrativ ab. Pfadabhängigkeit begünstigt entweder Re-Equilibrierung oder strukturellen Bruch.
Kausale Ketten — wer trägt die Folgen?
Auswirkungs-Abschätzung
Bias & Plausibilität
Volltext (Trafilatura-Extraktion)
Weltwetterorganisation WMO Dürren, Überschwemmungen - El Niño bringt Extremwetter Die Weltwetterorganisation WMO ist sich sicher: In den kommenden Monaten wird es einen sehr starken El Niño geben - mit extremer Hitze, Dürren und Überschwemmungen. Die WMO und andere Wetterdienste verstärkten ihre Frühwarnmaßnahmen. Das Wetterphänomen El Niño wird nach Angaben der Vereinten Nationen in den kommenden Monaten "sehr stark" werden und sich voraussichtlich bis in den Februar 2027 ziehen. Seinen Höhepunkt werde El Niño Ende des Jahres erreichen, teilte die Weltwetterorganisation WMO in Genf mit.
El Niño werde "erhebliche Auswirkungen auf Niederschlags- und Temperaturmuster" haben. Konkret gebe es ein erhöhtes Risiko für Überschwemmungen, Dürren und extreme Hitze. UN-Generalsekretär António Guterres warnte, der Planet befinde sich "in unbekannten Gewässern". Es gelte, einen Wettlauf mit den wachsenden Risiken zu gewinnen.
Frühwarnmaßnahmen verstärkt Die WMO und nationale Wetterdienste verstärkten bereits ihre Frühwarnmaßnahmen. Doch das ist nur bedingt hilfreich: Nach Angaben von Daniela Matei, Klimaforscherin am Max-Planck-Institut, können bei Dürren entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, um diese zumindest abzufedern. Auch die Vorhersagen, wie stark El Niño ausfalle, sei mittlerweile sehr genau. Extremwetterereignisse wie Sturzfluten oder Taifune, die deutlich häufiger erwartet werden, könne man aber trotz Frühwarnsystemen nicht verhindern.
Dadurch werde es "Tote geben", so Matei im Interview mit tagesschau24. Das Ereignis habe "das Potenzial, Gesellschaften und Volkswirtschaften auf der ganzen Welt einen massiven Schlag zu versetzen", sagt auch die WMO-Generalsekretärin Celeste Saulo. Die britische Wetterbehörde Met Office hatte bereits Ende August gewarnt, sie rechne mit dem "intensivsten" El Niño seit mehr als einem Jahrhundert. Ein El Niño tritt typischerweise alle zwei bis sieben Jahre im Zusammenhang mit einer Erwärmung der Meeresoberfläche im Pazifik auf und sorgt für Störungen von globalen Wettermustern.
Weltwetterorganisation WMO Dürren, Überschwemmungen - El Niño bringt Extremwetter Die Weltwetterorganisation WMO ist sich sicher: In den kommenden Monaten wird es einen sehr starken El Niño geben - mit extremer Hitze, Dürren und Überschwemmungen. Die WMO und andere Wetterdienste verstärkten ihre Frühwarnmaßnahmen. Das Wetterphänomen El Niño wird nach Angaben der Vereinten Nationen in den kommenden Monaten "sehr stark" werden und sich voraussichtlich bis in den Februar 2027 ziehen. Seinen Höhepunkt werde El Niño Ende des Jahres erreichen, teilte die Weltwetterorganisation WMO in Genf mit.
El Niño werde "erhebliche Auswirkungen auf Niederschlags- und Temperaturmuster" haben. Konkret gebe es ein erhöhtes Risiko für Überschwemmungen, Dürren und extreme Hitze. UN-Generalsekretär António Guterres warnte, der Planet befinde sich "in unbekannten Gewässern". Es gelte, einen Wettlauf mit den wachsenden Risiken zu gewinnen.
Frühwarnmaßnahmen verstärkt Die WMO und nationale Wetterdienste verstärkten bereits ihre Frühwarnmaßnahmen. Doch das ist nur bedingt hilfreich: Nach Angaben von Daniela Matei, Klimaforscherin am Max-Planck-Institut, können bei Dürren entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, um diese zumindest abzufedern. Auch die Vorhersagen, wie stark El Niño ausfalle, sei mittlerweile sehr genau. Extremwetterereignisse wie Sturzfluten oder Taifune, die deutlich häufiger erwartet werden, könne man aber trotz Frühwarnsystemen nicht verhindern.
Dadurch werde es "Tote geben", so Matei im Interview mit tagesschau24. Das Ereignis habe "das Potenzial, Gesellschaften und Volkswirtschaften auf der ganzen Welt einen massiven Schlag zu versetzen", sagt auch die WMO-Generalsekretärin Celeste Saulo. Die britische Wetterbehörde Met Office hatte bereits Ende August gewarnt, sie rechne mit dem "intensivsten" El Niño seit mehr als einem Jahrhundert. Ein El Niño tritt typischerweise alle zwei bis sieben Jahre im Zusammenhang mit einer Erwärmung der Meeresoberfläche im Pazifik auf und sorgt für Störungen von globalen Wettermustern.
In manchen Erdregionen führt dies zu trockenerem, heißerem Wetter, in anderen wird es hingegen kühler und feuchter. Schon jetzt sind einige Effekte des aktuellen El Niño spürbar. So ist die Trockenzeit in Indonesien ungewöhnlich lang und intensiv, was zu schweren Waldbränden beitrug, die tausende Hektar Land verwüsteten. Wissenschaftler sind sich einig, dass der Klimawandel die Auswirkungen von El Niño verstärkt.
Ozeane wärmer als üblich Wissenschaftlern zufolge lag die durchschnittliche Oberflächentemperatur im zentral-östlichen Äquatorial-Pazifik von Mai bis Juli noch 1,5 Grad über dem Normalwert; im August stieg sie auf 2,2 bis 2,6 Grad über normal. In tieferen Schichten des Ozeans sei es im Juli und Anfang August teils mehr als 8 Grad wärmer gewesen als üblich. Die Daten deuteten nun auf eine weitere Verstärkung hin. Man rechne damit, dass der El Niño gegen Ende des Jahres seinen Höhepunkt erreiche; die klimatischen Auswirkungen würden dann bis weit ins kommende Jahr hineinreichen, hieß es.
Hinweis: Hypothesen und Auswirkungs-Schätzungen sind heuristisch und ersetzen keine fundierte fachliche Bewertung. Sie sind als Orientierungshilfe gedacht und sollten kritisch hinterfragt werden.